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Der Digest «Architektur Sotschis» vom 5. bis zum 11. Juli

Перевод: Лариса Ясинская / Übersetzung: Larisa Yasinskaya

Am 5. Juli

Gasprom hat die Vorbereitungen für das Bauen des Olympischen Dorfes begonnen

Das Olympische Dorf für 1 100 Sportler wird sich auf dem Bergrücken Psekhako in unmittelbarer Nähe vom Komplex für die Wettbewerbe für Skilanglauf und Biathlon befinden. Es ist das Hauptobjekt der Sportinfrastruktur des Unternehmens “Gasprom“, das für die Olympiade 2014 in Sotschi eingerichtet wird.


Am 6. Juli

“Sistema-Gals“ gibt die Hoffnung auf den Wiederaufbau von “Kamelia“ bis zur Olympiade nicht auf

Das Unternehmen “Sistema-Gals“ kaufte dem Unternehmen “Saraya Holding“ seinen Anteil im Projekt des Ferienheimes “Kamelia“ in Sotschi ab. Man hat vor, einen erstklassigen Wohnhauskomplex und ein Fünfsternehotel mit 409 Appartements und 257 Zimmern zu bauen. Die Gesamtfläche des Komplexes beträgt 96 000 m2.

Am 7. Juli

Nach der Winterolympiade riskiert Sotschi ohne Schlittschuhbahnen zu verbleiben

Das Zentralstadion (Nr. 12 auf dem Generalplan) wird zu einer Fussball-Arena umgebaut, die
Große Eishalle (Nr. 11) zu einem mehrfunktionellen Komplex. Die Kleine Eishalle (Nr. 8 ) wird als eine auseinandernehmbare Konstruktion errichtet und nach den Olympischen Spielen in eine andere Stadt abtransportiert. Die Schlittschuhlaufhalle (Nr. 10) wird zu einem Messegelände umgebaut und auf dem Territorium der Arena für Curling (Nr. 13) entsteht nach der Olympiade ein Business Center. Die Halle für Eiskunstlauf und Short-Track (Nr. 9) wird auch als eine auseinandernehmbare Konstruktion eingerichtet; später soll dort eine Radrennbahn entstehen. Somit riskiert die Hauptstadt der Olympischen Winterspiele eine Eisbahn verbleiben, obwohl die auseinanderzunehmenden Arenen nicht in andere Städte abtransportiert, sondern auf dem Territorium des Zentralbezirks Sotschi verteilt werden könnten.

102 nagelneue Häuser dem Betrieb übergeben

Im Dorf Nekrasowskoje, das speziell für die Umsiedler aus der Ebene Imeretinskaya gebaut ist, wo die Grundstücke wegen des Baus der Olympischen Objekte konfisziert werden, sind 102 Einfamilienhäuser fertig und stehen für das Einziehen bereit. Schon jetzt haben die Bewohner die Möglichkeit, die neuen Häuser zu beziehen. Momentan ist das Ausstellen von Eigentumszertifikaten komplett abgeschlossen.

Am 8. Juli

Probleme des anteiligen Bauens in Sotschi

Die Leiter der Bauunternehmen “Freestyle GmbH“, “Olimp GmbH“, “Ssafi AG“, “Sodtschij GmbH“, die Mitglieder von “SK WANT GmbH“ sind, und deren tatsächlicher Inhaber W. Tschabanow erfüllten ihre Verpflichtungen bezüglich des anteilmäßigen Bauens nach wie vor nicht und stoppten die Errichtung der Wohnhauskomplexe “Jamajka“ (9 Häuser), “Freestyle“ (7 Häuser), “Bris“ (3 Häuser), “Edelweiss“ (3 Häuser), “Dolina“ (1 Haus). Seit kurzer Zeit neigt “SK WANT GmbH“ offensichtlich zur Verantwortungsflucht vor ihren Kunden und geht erfahrene Wege: Die Tochterunternehmen, die ihre Geschäfte in Sotschi führen, wurden für bankrott erklärt.

Noch ein Dorf für die Umsiedler: Urozhajnaja Str.

Von der regionalen Administration wurde ein 6,6 ha großes Grundstück zur Verfügung gestellt, um das Umsiedlungsprogramm bezüglich des Territoriums, das den olympischen Objekten zugeschrieben ist, zu realisieren. Insgesamt werden 47 ein- und zweistöckige Häuser entstehen.

Die Stadtverwaltung hat vor, dem Investor die Grundstücke in der Stadtmitte zu konfiszieren
Die Staatsanwaltschaft von Region Krasnodar und die Stadtverwaltung Sotschis bestreiten das Recht der Unternehmen “Newland“ und “Kurort“ auf Pacht von den Grundstücken, auf denen der mehrfunktionelle Komplex “Sochi City“ entstehen soll. Die Stadtverwaltung verfügt die Information, dass diese Unternehmen ihr Recht auf Pacht illegal erhalten haben. Außerdem ist die Stadtverwaltung der Meinung, dass der geplante Komplex, dessen Preis 380 Millionen Dollar beträgt, den Städtebauvorschriften (Geschosszahl und Bebauungsfläche) nicht entspricht.

Am 9. Juli

Die Umweltexpertise: Das Bauprojekt der Fahrspur für die Bobbahn ist gebilligt

Der Föderaldienst für die Umwelt-, Arbeits- und Atomüberwachung (Rostehnadzor) hat das positive Gutachten der Expertenkommission für die staatliche Umweltexpertise bezüglich des Bauprojektes der Fahrspur für die Bobbahn bestätigt. Diese Trasse in Sotschi wird die erste in der ganzen Welt sein, die über drei Gefälle verfügt, was durch das Relief des für das Bauen ausgesuchten Territoriums bedingt ist.

«Architektur Sotschis»

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